Lebensbedrohliche Einsatzlagen

Rund 300 Zuhörer
Rund 300 Zuhörer

Brandoberrat Stephan Rudolph
Brandoberrat Stephan Rudolph

Polizeirat Sven-Oliver Klinke
Bildnachweis: 
Stadt Kaufbeuren/Peter Igel
Polizeirat Sven-Oliver Klinke Bildnachweis: Stadt Kaufbeuren/Peter Igel
Donnerstag, 16. März 2017

Fachveranstaltung am 14.03.2017 im Gablonzer Haus nach den Erfahrungen vom Amoklauf in München.

Der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr München beim Amoklauf am Olympia-Einkaufszentrum in München fasste die dramatischen Ereignisse aus Sicht der Einsatzkräfte zusammen. Rund 300 Vertreter von örtlichen Rettungsdiensten, Feuerwehr, THW, Polizei sowie Kreisverwaltungsbehörden und der Regierung von Schwaben verfolgten gebannt die Ausführungen von Brandoberrat Stephan Rudolph im Gablonzer Haus in Kaufbeuren.
Auch die Beschreibungen von Polizeirat Sven-Oliver Klinke zum Verhalten und der Zusammenarbeit aller Sicherheits- und Rettungskräfte in solchen Einsatzlagen brachten wichtige Erkenntnisse für die haupt- und ehrenamtlichen Engagierten in der Region. Man konnte bei den Vorträgen sprichwörtlich die Stecknadel fallen hören.
Fazit von Polizist Klinke war neben einem Aufruf zur Wachsamkeit aber auch, dass wir im Allgäu in einer der sichersten Region von Bayern und Deutschland leben. Das gelte für die Kriminalitätsstatistik gleichermaßen wie für den Staatsschutz.

Oberbürgermeister Stefan Bosse dankte den Referenten des Abends, die auf Vermittlung der Feuerwehr Kaufbeuren zugesagt hatten. Gerade die Einsatzleitung von München steht zu lebensbedrohlichen Einsatzlagen derzeit eher im Austausch mit Städten wie Paris und London. OB Bosse brachte auf den Punkt, wie sehr die eigentlich nur 270 Sekunden Tathandlung in München die öffentliche Stimmung und Wahrnehmung verändert haben.
Eine Empfehlung an alle Bürgerinnen und Bürger ist, offizielle Warnungen auf dem Mobiltelefon zu empfangen. Dazu gibt es das System KATWARN kostenlos unter www.katwarn.de.